September 5, 2012 | Jena | News

So sehen Sieger aus

Und der Gewinner ist: Farnbacher ESET Racing! Am fünften Rennwochenende der ADAC GT Masters siegten „unsere“ Piloten Niclas Kentenich und Mario Farnbacher in Salzburg auf dem Red Bull Ring.

Mit einer fantastischen Vorstellung endete das fünfte Rennwochenende (10. bis 12. August 2012) des ADAC GT Masters für das Team Farnbacher ESET Racing auf dem Red Bull Ring. Mit dem Porsche GT3 R wurde man Dritter und Sieger!

"Das war natürlich fantastisch. Ein toller Sieg heute", so Teammanager Dominik Farnbacher kurz nach dem ersten Saisonsieg. Teamchef und Vater Horst Farnbacher ergänzte: "Nach dem ganzen Durcheinander zu Saisonbeginn sind wir heute sehr glücklich."

Nach dem Umstieg im Juni, von Ferrari auf Porsche, klappte es in den letzten Rennen hervorragend. Schon beim letzten Rennwochenende auf dem Nürburgring deutete sich das Potenzial von Team, Fahrer und Auto an. Womit man also auch bewiesen hat, dass die Einstufung des Ferraris sicherlich nicht ganz glücklich war!

Schon beim Freien Training setzte man auf dem 4,318 Kilometer langen Red Bull Ring in der Steiermark ein erstes Ausrufezeichen, als man die Bestzeit fuhr. So war das Ergebnis des Qualifying am Freitagnachmittag nicht mehr ganz so überraschend. Mario Farnbacher holte sich die Pole Position für Rennen 1 und bezeichnete es als "guten Grundstein". Sein Teamkollege Niclas Kentenich fuhr mit dem Porsche 911 GT3 R auf die siebte Startposition.

Das 60-minütige Rennen 1 auf dem Red Bull Ring begann am Samstag, um 12.30 Uhr. In der ersten Rennhälfte zeigte Mario Farnbacher ein fantastisches Rennen, doch leider verloren die Fahrer beim Boxenstopp ein wenig Zeit und dadurch an Boden. Doch mit Platz drei fuhr man trotzdem noch auf das Podest. "Es war nicht enttäuschend, aber wir hätten auch gewinnen können", klärte Dominik Farnbacher später auf.

Dies sollte aber erst am Sonntag dann bei tollem Sommerwetter und vollen Zuschauerrängen geschehen. Nach der hervorragenden Startphase von Kentenich, fuhr der Neusser in der Spitzengruppe mit. Auch im Getümmel und gegen die vehementen Angriffe seiner Kontrahenten behielt er einen klaren Kopf und übergab beim Pflichtboxenstopp den Porsche an seinen 20-jährigen Teamkollegen Mario Farnbacher mit einer guten Ausgangsposition.

Am Ende der 60-Minuten-Distanz mit den gestarteten 38 Traumsportwagen lag der von ESET Internet Security unterstützte Porsche auf Platz eins. Dementsprechend war der Jubel der gesamten Lichtenauer Mannschaft riesengroß.

"Einen ganz großen Dank an das Team, das hervorragende Arbeit geleistet hat", erklärte Teammanager Dominik Farnbacher am Ende des Tages erleichtert.