30. Juni, 2012 | Jena | Pressemeldungen

So klappt´s auch am Ballermann

Neben Kühlboxen und Sonnencreme nehmen immer mehr Urlauber ihr Smartphone mit an den Strand. E-Mails checken, bei Facebook posten oder Nachrichten lesen: All das kann genauso sicher vor Internet-Gaunern erfolgen wie am heimischen PC - wenn man ein paar simple Regeln befolgt.

Erste Regel: Cool bleiben wie Zuhause

Lassen Sie sich nicht durch die Medien verrückt machen. Im Urlaub ist Ihr Smartphone genauso viel oder wenig von Malware bedroht wie Zuhause. Wenn Sie eine Antivirensoftware nutzen sowie das Betriebssystem und alle Programme auf dem Laufenden halten, sind Sie auf der sicheren Seite. Dabei ist es gleichgültig, ob Sie ein Notebook, Tablet oder Smartphone nutzen.

Zweite Regel: Lieber Flatrate als WLAN

Offene WLAN-Netzwerke, z.B. in Hotels oder Gaststätten sind oftmals kostenlos. Doch sie sind genauso gefährlich wie Internet-Cafés. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, dann nutzen Sie lieber im Ausland Ihre Mobilfunkverbindung für´s Surfen. Dies ist vielleicht ein wenig teurer, aber deutlich sicherer als fremde WLAN-Netze. Viele Flatrateanbieter aus Deutschland bieten Extra-Tarife für den Urlaub an, die teilweise sogar kostenlos sind. Lokale Prepaid-Angebote locken in den klassischen Urlaubsländern mit günstigen Gebühren.

Dritte Regel: Einheimische wissen mehr als Apps

Wenn Sie nach tollen Locations, dem saubersten Strand oder perfekten Cocktails suchen, sollten Sie lieber Einheimische fragen. Ihre Tipps sind garantiert virenfrei und entlocken Ihnen keine Informationen, die Sie sowieso nicht preisgeben wollen. Passend zur Urlaubszeit überschwemmen Reiseapps das Google Play. Viele davon mögen nützlich sein - aber sehr viele sind infiziert oder zapfen die gespeicherten Daten auf Ihrem Smartphone an. Lassen Sie lieber die Finger von einer App, die mehr Rechte als unbedingt notwendig einfordert! Generell gilt: Vermeiden Sie Drittquellen als Downloadort!

Vierte Regel: Es gibt mehr Diebe als Hacker

Im Urlaub werden mehr Geräte geklaut oder gehen verloren als durch Malware verwüstet. Passen Sie daher auf Ihre Geräte gut auf. Unterschätzen Sie auch nicht die Hitze am Strand. Selbst in Taschen sind Smartphones hohen Temperaturen ausgesetzt. Diese können die empfindlichen Displays und Bauteile beschädigen.

Fünfte Regel: Einfach abschalten

Im Urlaub gibt es Wichtigeres als E-Mails, Chats und Facebook. Schalten Sie das Gerät einfach mal ab, dann nerven auch keine dienstlichen Anrufer mehr. Malware, SPAM, Phishing und Abofallen müssen ebenfalls draußen bleiben. Und ganz nebenbei können Sie Ihren Urlaubsort oder -bekanntschaft in vollen Zügen genießen.