Der europäische IT-Sicherheitshersteller ESET ist der Agentic AI Foundation als Silver Member beigetreten. Das Unternehmen will sich damit an der Entwicklung sicherer, menschengeführter und interoperabler Standards für agentische KI-Systeme beteiligen.
Die Agentic AI Foundation arbeitet unter dem Dach der Linux Foundation an einem offenen Technologie-Stack für sogenannte Agentic AI. Ziel ist es, gemeinsame Protokolle, Cross-Kompatibilität und produktionsreife Standards für KI-Agenten zu etablieren. Die wachsende Zahl an Mitgliedern gilt als Hinweis darauf, dass agentische KI zunehmend den Sprung aus der Experimentierphase in produktive Umgebungen schafft.
ESET bringt nach eigenen Angaben vor allem unabhängige Cybersecurity-Expertise und Forschungserfahrung in die Initiative ein. Das Unternehmen will dabei insbesondere Themen wie Security-by-Design, sichere Interoperabilität und einen verantwortungsvollen Einsatz agentischer KI vorantreiben.
„Agentic AI schafft neue Angriffs- und Sicherheitsflächen in der digitalen Welt. Ihre Gestaltung erfordert klare Ziele, diszipliniertes Engineering und einen konsequenten Security-first-Ansatz“, sagt Juraj Janošík. „Für uns ist das die konsequente Fortsetzung einer Arbeit, die wir seit Jahrzehnten verfolgen: KI-Systeme zu entwickeln, die nicht kurzfristigen Trends folgen, sondern auf Integrität, Sicherheit und gesellschaftlicher Verantwortung basieren. Dabei muss der Mensch bei Kontrolle und Entscheidungsprozessen im Mittelpunkt bleiben.“
Im Rahmen der Mitgliedschaft will ESET gemeinsam mit Unternehmen wie OpenAI, Anthropic, Amazon und Microsoft an vertrauenswürdigen Standards und sicheren Protokollen für die Zusammenarbeit von KI-Agenten arbeiten.
Da die Agentic AI Foundation Teil des Linux-Foundation-Ökosystems ist, wird ESET mit dem Beitritt zugleich Mitglied im erweiterten Netzwerk der Linux Foundation.
