Zero-Trust-Security: Wie sicher ist macOS von Apple?

Nächste PM

Fast täglich berichten die Medien über immer größere, stetig verbesserte und höchst erfolgreiche Hackerangriffe auf Unternehmen weltweit. Deshalb überdenken bereits viele Firmenlenker ihre Security-Strategie und wenden sich immer mehr der „Zero-Trust-Security“ zu. Dazu zählt auch, die eingesetzten Betriebssysteme wie macOS auf ihre Sicherheit hin genauer abzuklopfen. Denn es ranken sich viele Mythen um die Sicherheit von Apples macOS: angefangen bei der völligen Immunität gegen Malware und endend bei angeblich wenigen Sicherheitslücken. ESET Forscher haben einen Mythen-Check von Apples Betriebssystem vorgenommen. Dessen Ergebnis veröffentlichten sie auf dem ESET-Blog. 

Der Erfolg von iPad und iPhone sowie das durchdachte Ökosystem hat Apple-Rechner in Unternehmen salonfähig gemacht. Waren noch vor kurzem Macs bestenfalls in Grafikabteilungen und manchen Marketing-Büros zu finden, durchläuft der Siegeszug inzwischen fast alle Abteilungen. Möglicherweise haben die Chefabteilungen im täglichen Umgang mit Apple-Geräten festgestellt, wie einfach und sicher unkompliziert diese zu bedienen sind. Doch beim Thema Sicherheit sollten Entscheider genauer hinsehen, denn macOS floriert aufgrund fünf klassischer Mythen:

Mythos 1: Es gibt keine Malware für macOS

Mythos 2: Das Betriebssystem ist sicher

Mythos 3: Die paar Sicherheitslücken sind nicht relevant

Mythos 4: Hacker interessieren sich nicht für Apple

Mythos 5: Macs benötigen kein Virenschutzprogramm

Die genauere Betrachtung ergab, dass lediglich ein Mythos einer Überprüfung standhielt. Je zweimal „halbwahr“ und „falsch“ zeigen, dass sich Administratoren nicht in einer trügerischen Sicherheit wiegen sollten. Dies gilt insbesondere, wenn das Unternehmen auf Zero-Trust setzt (bzw. setzen möchte) und somit grundsätzlich jeder Entität misstrauen sollte. In diesem Fall ist kein Platz für Mythen und Marketing-Märchen.

„Der Erfolg und die steigenden Marktanteile macht macOS für Cyberkriminelle immer lukrativer. Im November 2020 stellte Apple eine Reihe von Macs mit dem neuen Apple Silicon M1-Chip vor und wenige Wochen später wurde entsprechende Malware entdeckt“, warnt Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET. „Auch wenn die reine Quantität von macOS-Malware vergleichsweise gering ist, können Apple-Rechner dennoch infiziert werden. Oder sie werden zum Sprungbrett für Windows-Schadcode, der zwar für das Betriebssystem ungefährlich ist, aber über Apple-Rechner den Weg in hybride Netzwerke findet. Das widerspricht dem Gedanken von „Zero-Trust-Security“.

FAZIT

Apples macOS zählt zu den aktuell sicheren Betriebssystemen auf dem Markt. Ungeachtet der geschilderten Sicherheitslücken bietet der Hersteller eine sehr gute Security-Architektur, die permanent weiterentwickelt wird. Dennoch bietet auch Apple keine 100%-ige Sicherheit. Es bietet sich daher an, eine weitere Security-Schicht einzubauen, um dem Optimalziel nahezukommen. Experten empfehlen die zusätzliche Verwendung einer zuverlässigen und unabhängig getesteten Lösung mit mehreren Schutztechnologien. Diese könnte beispielsweise ESET Cyber Security für macOS sein.

Direkter Link zur Analyse "Benötigt Apple eine Antivirensoftware?"

Pressekontakt

Thorsten Urbanski
Head of Communication & PR DACH
+49 3641 3114 261
thorsten.urbanski@eset.de

Michael Klatte
PR-Manager
+49 3641 3114 257
michael.klatte@eset.de

Christian Lueg
PR-Manager
+49 3641 3114 269
christian.lueg@eset.de

Über ESET

ESET ist ein europäisches Unternehmen mit Hauptsitz in Bratislava (Slowakei). Seit 1987 entwickelt ESET preisgekrönte Sicherheits-Software, die bereits über 100 Millionen Benutzern hilft, sichere Technologien zu genießen. Das breite Portfolio an Sicherheitsprodukten deckt alle gängigen Plattformen ab und bietet Unternehmen und Verbrauchern weltweit die perfekte Balance zwischen Leistung und proaktivem Schutz. Das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetz in über 180 Ländern und Niederlassungen in Jena, San Diego, Singapur und Buenos Aires. Für weitere Informationen besuchen Sie www.eset.de oder folgen uns auf LinkedIn, Facebook und Twitter.