Angriff auf die Stadt Frankfurt ist kein Einzelfall

Nächste PM

Jena, 29. November 2019 – Die Stadt Frankfurt ist offline. Das komplette IT-System der Stadt ist durch einen Cyberangriff ausgefallen. Grund für diesen Vorfall ist nach bisherigem Erkenntnisstand eine E-Mail mit Schadsoftware, die an einen Mitarbeiter der Stadt geschickt wurde. Bei dem Schadprogramm hat es sich wohl um den bekannten Trojaner Emotet gehandelt. Dabei hätte mit richtiger Vorsorge der Ausfall vermieden werden können.

„Der Cyberangriff auf die Stadt Frankfurt zeigt erneut sehr deutlich, dass Unternehmen und Behörden permanent angegriffen werden. Bereits seit Tagen ist die Uni Gießen offline, auch hier hat ein Schadprogramm die Systeme lahmgelegt. Diese Fälle verdeutlichen, dass Vorsorge besser ist als Nachsorge. Insbesondere in Deutschland beobachten wir hier einen massiven Nachholbedarf“, sagt Thorsten Urbanski, ESET Unternehmenssprecher. „Das Thema „IT-Security“ kommt bei vielen Planungen noch zu kurz, wird schlecht budgetiert oder als Projekt betrachtet, dass mit dem Erwerb einer Antimalware-Lösung abgeschlossen sei. Dabei ist es unabdingbar IT-Sicherheit als Prozess zu verstehen, der sich stets an verändernde Rahmenbedingungen anpassen muss. Die regelmäßige Prüfung und Neubewertung des Sicherheitskonzepts ist hierbei zwingend erforderlich. Ein mehrschichtiger Verteidigungsansatz kann ein umfassendes Detection & Response Konzept enorm unterstützen. Der Schutz der IT-Infrastruktur endet dabei nicht beim Einsatz von Antivirenlösungen. Vielmehr sollten Unternehmen wie auch Behörden konzeptionell weiterdenken. Der parallele Einsatz von cloudbasierten Sandboxing-Technologien erweitert das Abwehrarsenal enorm und erhöht das Schutzniveau auch bei unbekannten Bedrohungen. So können beispielsweise gefährliche E-Mails bereits vor der Zustellung geprüft und so ein IT-Ausfall vermieden werden. “

Wie sieht die IT-Sicherheitslage aus?

2019 war alles andere als ein ruhiges Jahr. In den ESET Analyse-Labors und Forschungszentren landeten knapp 150 Millionen neu entwickelte Schädlinge und zehntausende neue Phishing URLs. Schäden in Millionenhöhe durch erfolgreiche Ransomware-Angriffe bestimmten die IT-Nachrichten. Attacken und andere Zwischenfälle waren scheinbar an der Tagesordnung, „Emotet“ wurde als „König der Schadsoftware“ auserkoren, war hier nur für einen Bruchteil des täglichen Malware-Aufkommens verantwortlich. Hatte aber durchschlagenden Erfolg, wie die aktuellen Fälle zeigen.

Mehr Information zu Emotet

Pressekontakt

Thorsten Urbanski
Head of Communication & PR DACH
+49 3641 3114 261
thorsten.urbanski@eset.de

Michael Klatte
PR-Manager
+49 3641 3114 257
michael.klatte@eset.de

Christian Lueg
PR-Manager
+49 3641 3114 269
christian.lueg@eset.de

Über ESET

ESET ist ein europäisches Unternehmen mit Hauptsitz in Bratislava (Slowakei). Seit 1987 entwickelt ESET preisgekrönte Sicherheits-Software, die bereits über 100 Millionen Benutzern hilft, sichere Technologien zu genießen. Das breite Portfolio an Sicherheitsprodukten deckt alle gängigen Plattformen ab und bietet Unternehmen und Verbrauchern weltweit die perfekte Balance zwischen Leistung und proaktivem Schutz. Das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetz in über 180 Ländern und Niederlassungen in Jena, San Diego, Singapur und Buenos Aires. Für weitere Informationen besuchen Sie www.eset.de oder folgen uns auf LinkedIn, Facebook und Twitter.