ESET Konsumumfrage: Vier von fünf Verbraucher kaufen Weihnachtsgeschenke 2020 online

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Jena, 1. Dezember 2020 – Maskenpflicht, limitierte Kundenanzahl in den Geschäften, geschlossene Gastronomie in den Einkaufszonen – fällt Weihnachten 2020 aus? Überraschenderweise hat die Corona-Pandemie keinen Einfluss auf das generelle Konsumverhalten der Verbraucher im Weihnachtsgeschäft. Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Umfrage des europäischen IT-Security-Herstellers ESET unter 1.000 Internetnutzern. Demnach kaufen 77,1 Prozent der Befragten ihre Weihnachtsgeschenke online (2019: 76,7 Prozent). 11,9 Prozent bevorzugen weiterhin den Einkauf im stationären Handel. Eine Veränderung im Kaufverhalten in Zeichen von Corona, ist aber bei der Generation 60+ abzulesen. 64,4 Prozent in dieser Altersklasse kaufen die Präsente zu Weihnachten im Internet, ein Zuwachs von mehr als 3 Prozent zum Vorjahr. Beliebtestes Gerät für den Online-Einkauf ist der Laptop (42,1 Prozent), gefolgt vom PC (31,2 Prozent), Smartphone (27,9 Prozent) und Tablet (14,5 Prozent). Wichtigstes Kriterium für die Wahl des Online-Shops ist für 58,7 Prozent der Befragten Erfahrungen und Bewertungen anderer Kunden. Damit beim Online-Kauf nichts schief geht, haben die ESET Sicherheitsexperten einige Tipps zusammengestellt.

„Schon in den letzten Jahren - vor der Corona-Pandemie - boomte das Internet-Shopping von Weihnachtsgeschenken. Cyberkriminelle sind also bestens auf diese Wochen im Jahr vorbereitet. In der Adventszeit sehen wir ein vermehrtes Aufkommen von speziellen Spam- und Phishing-Mails mit Bezug zum Einkaufen im Internet“, erklärt Thomas Uhlemann, ESET Security Specialist. „Vermeintliche Versandbestätigungen, Schnäppchen-Angebote oder Gutscheine sollen Internetnutzer in die Falle locken und zum Öffnen schädlicher Anhänge oder der Eingabe persönlicher Daten verleiten.“ 

Mehr als vier von fünf Verbrauchern kaufen Weihnachtsgeschenke online

Trotz der vielen Veränderungen im Alltag durch die Corona-Pandemie sind die Umfragewerte zum Weihnachtsshopping relativ konstant geblieben. Rund vier von fünf Verbrauchern kaufen ihre Geschenke online. 2019 erwarben 76,7 Prozent der Befragten ihre Präsente im Internet. 11,9 Prozent bevorzugen den Einkauf in lokalen Geschäften. 

Ältere Generation shoppt häufiger online

Neun von zehn Verbrauchern im Alter zwischen 18 und 39 kaufen ihre Weihnachtsgeschenke online. Im Vergleich zum vergangenen Jahr sind die Zahlen hier nahezu gleichgeblieben (90,9 Prozent). Auch in der Altersklasse zwischen 40 und 59 Jahren gibt es wenig Veränderungen zum Vorjahr (2019: 78,35 Prozent). Einen Zuwachs von 3,2 Prozent bei den Online-Shoppern verzeichnet die Generation 60+ (2019: 61,2 Prozent).

Erfahrungsberichte andere Kunden sind wichtigstes Kaufkriterium

Bewertungen und Erfahrungsberichte anderer Kunden sind für fast 60 Prozent der Online-Shopper ein entscheidendes Kriterium, ob sie sich für einen Händler im Netz entscheiden. 44,7 Prozent der Befragten schauen nach dem Impressum und den Geschäftsbedingungen. Nur rund jeder Dritte Käufer im Internet achtet auf Sicherheitsmerkmale wie eine verschlüsselte Verbindung zum Online-Shop oder Zertifikate des Händlers. 

Laptop ist Shopping-Device Nr.1 bei Verbrauchern

42,1 Prozent der Verbraucher kaufen am häufigsten ihre Weihnachtsgeschenke über den Laptop. 31,2 Prozent nehmen meist den PC. Knapp dahinter folgt das Smartphone mit 27,9 Prozent. Die Umfrage zeigt, dass Verbraucher immer stärker zu mobilen Geräten greifen, um Weihnachtsgeschenke einzukaufen. 

 

ESET Sicherheits-Tipps für ein erfolgreiches Weihnachts-Shopping

Den Shop genau ansehen: Sehen Sie sich vor dem Kauf die Online-Shops und angebotenen Bezahlsysteme genau an. Achten Sie unbedingt darauf, dass eine sichere Verbindung besteht, damit die Daten verschlüsselt übermittelt werden. Durch das Vorhängeschloss und der Abkürzung „https“ in der Adressleiste können Sie das einfach erkennen. Zusätzlich sollten Sie überprüfen, ob die korrekte Adresse des Online-Shops in der Adressleiste zu sehen ist.

Ist das Angebot zu gut, um wahr zu sein? Ist das der Fall, sollten Sie genau aufpassen. In der Regel handelt es sich um Produktfälschungen oder Fake-Shops. Falls Sie sich unsicher sind, recherchieren Sie im Internet, ob der Anbieter nicht bereits als schwarzes Schaf bekannt ist.

Auch auf Amazon & Co. gilt: Augen auf! Betrüger lauern auch auf Amazon und Co. Häufig sind die angebotenen Artikel nur nach vorheriger Kontaktaufnahme per E-Mail bestellbar und können nicht wie sonst üblich direkt in den Warenkorb gelegt werden. Ein zweites Indiz, bei dem Ihre Alarmglocken sofort läuten sollten: Wenn der Anbieter die vom Plattformbetreiber angebotenen Bezahlmethoden aushebeln möchte. Oftmals locken die Betrüger bei Vorkasse mit zusätzlichen Rabatten. Statt des erhofften Schnäppchens bleiben Sie in der Regel auf dem finanziellen Schaden sitzen.

Kein Impressum? Kein Kauf! Online-Shops müssen ihren Firmennamen, ihre Adresse und Kontaktdaten angeben. Wenn die fehlen – Finger weg! Wenn der Shop auch ansonsten unseriös wirkt, sind die Impressumsangaben und der Name auch gute Begriffe, um mit einer Suchmaschine zu prüfen, ob es Beschwerden oder Warnungen vor dem Shop gibt.

E-Mails genau prüfen! Alle geshoppten Weihnachtsgeschenke sollen pünktlich unter dem Baum liegen. Deswegen warten viele Internetnutzer in dieser Zeit sehnlichst auf Versandbestätigungen. Das wissen auch Betrüger und sind in dieser Zeit verstärkt mit Spam- und Phishing-Mails unterwegs. Prüfen Sie eingehende E-Mails daher immer genau und achten Sie auf Auffälligkeiten wie eine fehlende Anrede oder Rechtschreibfehler. Öffnen Sie auf gar keine Fall Anhänge oder klicken Sie auf Links in diesen Mails. Prüfen Sie die Angaben auf den Seiten des Online-Shops. Im Zweifel löschen Sie die Nachrichten!

Sichern Sie Ihr System! Generell sollten Internetnutzer das eingesetzte Betriebssystem und den Browser immer aktuell halten und Updates umgehend einspielen. Bekannte Sicherheitslücken können dann nicht mehr von Cyber-Angreifern ausgenutzt werden. Der Einsatz einer leistungsstarken Sicherheitslösung mit Virenschutz, Firewall und Echtzeitschutz sollte auf PC, Laptop, Smartphone und Tablet dabei obligatorisch sein. Wenn möglich sollte auch eine Zwei-Faktor-Authentifierung genutzt werden. 

Über die Umfrage

Für die repräsentative Umfrage zum Thema Weihnachts-Shopping 2020 hat ESET 1.000 Männer und Frauen unterschiedlichen Alters im November 2020 befragt. Durchgeführt wurde die Online-Befragung im Auftrag des europäischen IT-Sicherheitsunternehmens vom Marktforschungsinstitut Omniquest.

Pressekontakt

Christian Lueg
Head of Communication & PR DACH

christian.lueg@eset.com

Michael Klatte
PR-Manager

michael.klatte@eset.com

Philipp Plum
PR-Manager

philipp.plum@eset.com

Über ESET

Der europäische IT-Sicherheitshersteller ESET mit Hauptsitz in Bratislava (Slowakei) bietet hochmoderne digitale Security-Lösungen, um Angriffe zu verhindern, bevor sie passieren. Ob Endpoint-, Cloud- oder mobiler Schutz – durch die Kombination aus Künstlicher Intelligenz und menschlicher Expertise sichert ESET Unternehmen, kritische Infrastrukturen und Privatpersonen effektiv ab.  Die Technologien „Made in EU“ sorgen für zuverlässige Erkennung und Reaktion, extrem sichere Verschlüsselung und Multi-Faktor-Authentifizierung. ESET verfügt über weltweite Forschungs- und Entwicklungszentren und ein starkes internationales Partnernetzwerk in über 200 Ländern und Regionen.