Cyber-Sicherheit: So bleiben mobile Geräte auch im Urlaub sicher

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Jena, 4. Juni 2018 – Sommer, Sonne, Ferienzeit: Während für Urlauber die schönste Zeit des Jahres beginnt, startet für Cyberkriminelle die Hauptsaison. Internetbetrug, Diebstahl von mobilen Geräten, WiFi-Spionage und Datenklau stehen in diesem Jahr laut dem IT-Sicherheitsspezialisten ESET ganz oben auf der gefährlichen To-do-Liste. Damit es erst gar nicht so weit kommt, legen die Security-Experten elf Tipps für den richtigen Umgang mit Smartphone, Tablet und Laptop in den Reisekoffer. So mutieren Facebook und Co. nicht unfreiwillig zum Einbrecher-Navi, gehen Unbekannte nicht mit der eigenen Kreditkarte auf Shopping-Tour und lauert keine böse Überraschung nach dem Urlaub auf die Heimkehrer.

„Die Methoden von Cyberkriminellen werden immer ausgefeilter. Reisende sollten auf Nummer Sicher gehen und bereits vor Urlaubsbeginn ihre digitalen Reisebegleiter fit machen“, sagt Thomas Uhlemann, Security Specialist bei ESET. „Mit wenigen Vorsichtsmaßnahmen ist schon viel erreicht. Mein wertvollster Tipp: Ein Anti-Diebstahl-Modul sollte jeder Urlauber auf seinem Smartphone, Tablet oder Laptop installiert haben. So hat er die notwendigen Informationen parat, um im Falle eines Falles mit Hilfe der Polizei sein Gerät wieder zu bekommen.“ Egal ob Casual Internetnutzer, Digital Native oder Silver Surfer – mit diesen digitalen Tricks von ESET kommen Internet-Nutzer entspannt durch den Urlaub:

Vor dem Urlaub

  • Alle wichtigen Daten auf einem externen Medium oder Cloud-Dienst sichern.
    Back-ups aller eingepackten Geräte gehören zum absoluten „must-do“ vor dem Urlaub. Dazu bieten sich USB-Sticks, externe Festplaten oder Cloud-Dienste an. Sollte die Hardware im Urlaub abhanden kommen, sind zumindest die Daten nicht verloren und lassen sich später wiederherstellen. Wichtig dabei: Alle Informationen sollten verschlüsselt abgelegt werden, damit potentielle Täter mit den Daten nichts anfangen können.
  • Reiseutensilien nur bei bekannten, vertrauenswürdigen Online-Shops kaufen.
    Sonst drohen Betrug, gefälschte Produkte oder ein Auslesen von Kontodaten bei nicht verschlüsselter Verbindung. Achtung auch bei großen Anbietern – es kommt immer wieder zu Betrugsfällen mit sogenannten Fake-Shops. Käufer erkennen sie zum Beispiel daran, dass die sichere Zahlungsmethode des Anbieters durch Dirketüberweisung ausgehebelt werden soll und hierfür zusätzliche Rabatte eingeräumt werden.
  • Keine unüberlegten Postings in sozialen Medien.
    Wer frühzeitig seinen Urlaub ankündigt, verschafft virtuellen und realen Dieben eine ausreichende Vorbereitungszeit. Nich selten wurde Facebook und Co. auch von potentiellen Tätern als Einbruch-Navigator genutzt. Das gleiche gilt für Postings direkt aus dem Urlaubsgebiet. Diese sollte man nur dem engsten Freundeskreis freigeben oder einfach später veröffentlichen.
  • Mobile Geräte mit Anti-Diebstahl-Lösungen sichern.
    Im Urlaub gehen Smartphones und Tablets leichter verloren als zu Hause. Daher sollte man es unehrlichen Findern möglichst schwer machen. Moderne Anti-Diebstahl-Module nutzen beispielsweise die eingebaute Kamera, um den Täter unbemerkt zu fotografieren. Zudem lokalisieren sie die Geo-Koordinaten des verlorenen Geräts. Mit diesen wichtigen Informationen kann die Polizei im Schadensfall schnell ihrer Arbeit nachgehen. 
  • Software und Sicherheitslösungen aktualisieren.
    Dies verhindert das Ausnutzen bekannter Schwachstellen. Anwender sollten die automatischen Programm- und Betriebssystem-Updates generell nicht deaktivieren, um die Geräte immer auf dem aktuellen Stand zu halten.

Während des Urlaubs

  • Kostenloses WiFi und öffentliche Hotspots nur mit vertrauenswürdigen VPN-Verbindungen nutzen. HTTPS-Websites und Daten-Verschlüsselung gewähren zusätzliche Sicherheit.
  • Das mobile Gerät niemals unbeaufsichtigt liegen lassen. Schon wenige Minuten genügen, um Zugangsdaten auszulesen.
  • Online-Grüße nur über seriöse Anbieter an den engen Bekanntenkreis schicken. So vermeiden Nutzer Malware und dass Hacker den aktuellen Aufenthaltsort erfahren. 
  • Wenn man für die WLAN-Verbindung im Hotel Software-Updates durchführen muss oder erst Zertifikate oder ähnliches installieren soll, sofort unterbrechen. Es könnte sich um Malware handeln.
  • Auf Online-Banking und Online-Shopping verzichten. Wenn doch nötig, sollte man es über die eigene mobile Datenverbindung des Smartphones erledigen.

Nach dem Urlaub

  • Alle mitgeführten Geräte einem ausführlichen Antivirus-Scan unterziehen, bevor sie mit dem Heimnetzwerk verbunden werden. Moderne Sicherheitslösungen erkennen schnell mögliche Malware.
  • Passwörter bei den im Urlaub verwendeten Diensten ändern. Ab und zu sollten die Passwörter für Facebook & Co. geändert werden. Nach dem Urlaub ist der geeignete Zeitpunkt, um so eventuell „mitgelesene“ Zugangsdaten obsolet zu machen.

Für Anwender, die auf Nummer Sicher gehen wollen: Mit ESET Smart Security Premium bietet der europäische IT-Security-Hersteller eine umfassende Sicherheits-Suite, die neben Virenschutz und Firewall zusätzlich über ein umfassendes Anti-Diebstahl-Modul und eine leistungsfähige Datenverschlüsselung verfügt. Bereits viele Anwender haben dank ESET nach einem Diebstahl ihr Gerät wiederbekommen. Weitere Informationen auf www.eset.de

Pressekontakt

Christian Lueg
Head of Communication & PR DACH

christian.lueg@eset.com

Michael Klatte
PR-Manager

michael.klatte@eset.com

Philipp Plum
PR-Manager

philipp.plum@eset.com

Über ESET

Der europäische IT-Sicherheitshersteller ESET mit Hauptsitz in Bratislava (Slowakei) bietet hochmoderne digitale Security-Lösungen, um Angriffe zu verhindern, bevor sie passieren. Ob Endpoint-, Cloud- oder mobiler Schutz – durch die Kombination aus Künstlicher Intelligenz und menschlicher Expertise sichert ESET Unternehmen, kritische Infrastrukturen und Privatpersonen effektiv ab.  Die Technologien „Made in EU“ sorgen für zuverlässige Erkennung und Reaktion, extrem sichere Verschlüsselung und Multi-Faktor-Authentifizierung. ESET verfügt über weltweite Forschungs- und Entwicklungszentren und ein starkes internationales Partnernetzwerk in über 200 Ländern und Regionen.