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GLOSSAR: SPAM-MAILS

WAS IST SPAM?

Spam ist jede Art von unerwünschter Kommunikation. Die am weitesten verbreitete Form von Spam sind Werbe-E-Mails, die an eine Vielzahl von Adressaten geschickt werden. Daneben gibt es auch Spam per Instant Messenger, SMS sowie über Soziale Netzwerke. Zwei Arten von Spam-Mails stechen angesichts ihrer Häufigkeit besonders hervor: Unverlangte Massen-E-Mails und unverlangte kommerzielle E-Mails.

WELCHE GEFAHR GEHT VON SPAM AUS?

Zwar benutzen die meisten E-Mail-Provider spezielle Spam-Filter, um störende oder potenziell gefährliche Nachrichten aus dem Verkehr zu ziehen, dennoch landen immer wieder Spam-Mails im Posteingang. Handelt es sich hierbei um unerwünschte Marketing-Aktionen oder Kettenbriefe können die Nachrichten durchaus lästig sein. Wirklich gefährlich sind hingegen Spam-E-Mails, die sich als Rechnung, Sonderangebot oder Online-Bestellung tarnen. Denn diese enthalten oftmals Anhänge mit schädlicher Software oder im Text eingebettete Links, die zu einer zwielichtigen Webseite führen. Eine besondere Art des Spams sind Phishing-Mails , die darauf abzielen, Login-Daten der E-Mail-Empfänger für Internetdienste wie Online-Banking zu ergattern und zu missbrauchen. Immer verbreiteter ist auch der sogenannte Social Media Spam. Über soziale Netzwerke, Apps oder Kurznachrichtendienste wie WhatsApp bekommt ein Nutzer beispielsweise einen Link von einer Nummer aus seiner Kontaktliste zu einer Phishing-Webseite. Viele unerfahrene Nutzer geben auf diesen gefälschten Seiten sensible Daten preis und erleiden im Nachhinein finanziellen Schaden.

WIE FUNKTIONIERT SPAM?

Für den Massen-Versand von E-Mails machen Kriminelle häufig Gebrauch von Botnetzen. Hierunter versteht man ein Netzwerk an infizierten Rechnern, die vom sogenannten Botmaster kontrolliert werden. Ist ein Computer Teil eines solchen Botnetzes, können Cyberkriminelle unbemerkt ferngesteuerte Befehle ausführen – und beispielsweise eine riesige Anzahl an Spam-E-Mails auf einmal versenden. Untersuchungen zufolge handelt es sich bei 60 bis 90 Prozent des weltweiten E-Mail-Verkehrs um Spam. Für Privatleute und Unternehmen verursachen sie nicht unerhebliche Kosten.

WIE LÄSST SICH SPAM VERMEIDEN?

Man kann sich vor den negativen Folgen von Spam-E-Mails schützen. Die Herausforderung besteht darin, diese unerwünschten Nachrichten richtig zu erkennen. Dies gelingt, wenn man folgende Regeln beachtet:Bei E-Mails von unbekannten Absendern ist Vorsicht geboten. Auf keinen Fall sollten hier enthaltene Links oder Anhänge, beispielsweise in Form von .exe-Dateien (mögliche Virengefahr), geöffnet werden.In typischen Spam-Mails werden oft grössere Summen Geld offeriert. Zuerst soll aber ein Vorschuss geleistet werden, um den Transfer zu gewährleisten. Hier handelt es sich um einen Vorschussbetrug, diese Mail sollte sofort gelöscht werden.Seriöse Anbieter wie Kreditinstitute versenden in der Regel keine E-Mails, in denen nach sensiblen Daten gefragt wird. Daran lässt sich Spam erkennen und finanzieller Schaden vermeiden.Vor unseriösen Produktofferten oder Nachrichten, die in einer Fremdsprache geschrieben sind, sollte man sich genauso in Acht nehmen, wie vor E-Mails, die Buchstabendreher enthalten – wenn aus „Viagra“ beispielsweise „Vaigra“ geworden ist. Die Spam-Filter von E-Mail-Providern erkennen solche Wörter und mit den Drehern versuchen Spammer, diesen Schutzmechanismus zu umgehen.In regelmässigen Abständen informiert der ESET Blog welivesecurity.de über aktuelle Spam-Angriffe. Die ESET Internet Security schützt dank Antispam vor unerwünschten und gefährlichen E-Mails – auch in Microsoft Outlook. Die automatische Update-Funktion garantiert, dass die Sicherheitssoftware immer auf dem aktuellen Stand ist.

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